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Helfende Pfoten e.V. für Assistenzhunde und ihre Menschen

 Mein Name ist Astrid, ich bin 23 Jahre alt und genauso wie andere junge Menschen in meinem Alter möchte ich ein normales und geregeltes Leben führen.

Ich habe 2013 mein Abitur beendet und versucht, wie alle anderen, richtig durch zu starten und mir meine Träume zu erfüllen. Ich habe meine Therapien weiter geführt, um meine Ausbildung zu beenden. Trotz der Hilfe meiner Ärzte und Psychologen, konnte ich aus meinen alten Verhaltensmustern nicht ausbrechen.

Ich leide unter Angst- und Zwangsstörungen, sowie Depressionen. Durch traumatische Ereignisse in meiner Vergangenheit fehlt mir der Bezug zu mir selber und die Interaktion mit Menschen fällt mir und vielen anderen, die auch darunter leiden, sehr schwer.
Psychische Krankheiten werden in der Gesellschaft unterschätzt, doch man darf nicht  vergessen, dass der Kopf einen genauso ans Bett fesseln kann, wie ein gebrochenes Bein.

Ich habe einige Diagnosen, die größtenteils miteinander verbunden sind. Ich bin seit etwa 14 Jahren in psychologischer und psychiatrischer Behandlung, in deren Verlauf sich meine Diagnosen erhärtet haben. Darüber hinaus bin ich seit 2003 Typ 1 Diabetikerin mit großen Schwierigkeiten und ersten Folgeschäden. Aufgrund der komplexität dieser Krankheiten habe ich schon einige Aufenthalte in psychiatrischen, sowie psychosomatischen Kliniken hinter mir. Auch medikamentös habe ich von verschiedenen Antidepressiva, über Neuroleptika bis hin zu ganzen Medikamentencocktails einiges versucht.

Im letzten Jahr habe ich dann durch einen Therapeuten die Möglichkeit eines PTBS- Hundes kennengelernt. Der Hund wird speziell auf meine Bedürfnisse hin trainiert und soll mir helfen, wieder aktiver ein Teil der Gesellschaft zu werden. Er hilft mir achtsam mit mir selber zu sein.Er lernt, mich im Alltag zu unterstützen und vorallem wieder die Wohnung zu verlassen. Er kann mich leiten, wenn ich eine Panickattacke bekomme und mich an einen ruhigeren Ort führen. Die Ausbildung wird genau auf mich und meine Bedürfnisse angepasst.

Mein persönliches Ziel ist endlich meine Ausbildung zu beenden, wieder normal durch eine Stadt mit vielen Menschen gehen zu können und ein ganz normales Leben zu führen.
Vorallendingen möchte ich für mich selber sorgen und meinen Lebensunterhalt selbst erarbeiten.

Ich habe bereits meinen kleinen Jack. Er ist ein süßer, schwarzer Labrador Welpe. Die Ausbildungskosten betragen 10.000 Euro.

Jack wird mir wird helfen mir selbst zu helfen. Deswegen möchte ich auf diesem Weg um ihre Unterstützung bitten.
Mit Lieben Grüßen

Astrid & Jack